NeuerscheinungJenseits
traditioneller Wissenschaft. Zur Rolle von Wissenschaft in einer
vorsorgenden Gesellschaft von Heike Egner, Martin Schmid (Hrsg.), oekom Verlag (2012)
Wie muss sich Wissenschaft verändern, wenn sie Prinzipien wie Vorsorge
und Nachhaltigkeit ernst nehmen und substanzielle Beiträge zu deren Umsetzung
liefern möchte? Was kann sie zur vorsorgenden Gesellschaft beitragen und welche
Rolle kann sie in der fundamentalen Transformation zu nachhaltiger Entwicklung spielen?
Seit etwa drei Jahrzehnten gibt es eine Debatte darüber.
In „Jenseits traditioneller Wissenschaft“ zeigen Autorinnen und Autoren
verschiedener Wissenschaftsdisziplinen, wie sich das Selbstverständnis von
Wissenschaft, die Bedingungen wissenschaftlichen Arbeitens und die
wissenschaftliche Praxis verändern müssen, damit Wissenschaft wünschenswerte
Veränderungsprozesse in der Gesellschaft unterstützen kann. Vertreten sind renommierte
Nachhaltigkeitsforscher aus dem deutschsprachigen Raum wie Egon Becker
(Frankfurt), Reiner Grundmann (Birmingham), Tilman Rhode-Jüchtern (Jena), Markus Rhomberg und Nico
Stehr (Friedrichshafen), aus Österreich Marina Fischer-Kowalski (Soziale
Ökologie), Stephan Schulmeister (Wirtschaft) und Peter Heintel (Philosophie). Helmut
Haberl, Veronika Gaube, Wolfgang Loibl, Markus Arnold, Roland Fischer, Ortrun
Veichtlbauer, Georg Schendl und Verena Winiwarter diskutieren am Beispiel
ausgewählter Projekte des österreichischen Forschungsprogramms "proVISION:
Vorsorge für Natur und Gesellschaft" das Spektrum gegenwärtiger inter- und
transdisziplinärer Praxis in der Forschung für eine vorsorgende Gesellschaft.
Weitere Informationen inkl. Leseprobe und Inhaltsverzeichnis unter:
http://www.oekom.de/nc/buecher/gesamtprogramm/buch/jenseits-traditioneller-wissenschaft.html-------------------------------------------NeuerscheinungDas
unterschätzte Vergnügen. Schreiben im Studium Von Maria Nicolini, Drava Verlag, 2012
„Solange man schreibt, ist der Untergang gebannt.“ Wenn wir dieses Wort
des Lyrikers Günter Kunert aus der Poesie in die Wissenschaft holen und auf das
akademische Studium einengen, wird es ironisch: Wer nicht schreibt, lässt sein
Studium verkümmern, ganz zu schweigen von der verpassten Freude: Freude am
Gelingen eines Satzes, eines Textes.
Das Buch unternimmt eine Suchwanderung; gesucht wird nach der
zeitgemäßen wissenschaftlichen Gebrauchsprosa deutscher Sprache: Wie kommen wir
zu den Wörtern und Sätzen, zur eigenen Sprache – zum Sinn? Nicht die Umgebung
des Schreibens ist das Thema, sondern das Schreiben an sich, die Arbeit im
Text. Wir fragen nach den Zusammenhängen und nach den Gründen, warum ein Satz,
ein Text (nicht) gelingt. Beispiele und Übungen, auch theoretische
Betrachtungen, führen in die Sprache: Was geht und was nicht und warum.
Nähere Informationen und Bestellung:
http://www.drava.at/katalog.php?sis=9043399e5617883dfd33a85d9750ee7c&ansicht=einzeln&titel_ID=690
-------------------------------------------Sicher ist, dass alles unsicher ist80
WissenschafterInnen aus 20 Nationen diskutierten im Rahmen der 11th IAS-STS
Conference on “Critical Issues in Science and Technology Studies”
Forschungsergebnisse zu Themen wie Transformationsprozesse zu einer
nachhaltigen Gesellschaft, Klimawandel und nachhaltige Innovationen. Nähere Informationen: http://www.ifz.aau.at/
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NeuerscheinungÖffentliches Wissen – Nachhaltigkeit in den Medien (Markus Arnold, Martina Erlemann)
Öffentliches Wissen ist Wissen, das in den Medien verbreitet und im Alltag diskutiert wird. Die Gesellschaft erschafft sich mithilfe von Bildern und Erzählungen jene Realität, an der sie sich bei ihren privaten und politischen Entscheidungen orientiert. Wie ein solches Wissen entsteht, lässt sich anhand der Konzepts der Nachhaltigen Entwicklung gut nachvollziehen. Denn als Kritik an der modernen Lebensweise steht Nachhaltigkeit einerseits in Konkurrenz zu anderen Modellen des "richtigen Lebens", andererseits kann sie nur Teil des öffentlichen Wissens werden, indem sie an beriets kulturell etablierte Vorstellungen vom "guten Leben" anknüpft. Dieses Buch zeigt anhand österreichischer Medien und Werbekampagnen, wie in der öffentlichen Diskussion über Hochwasserereignisse und gesunde Ernährung das Konzept der Nachhaltigkeit zwar aufgenommen, dessen Bedeutung aber auch entscheidend verändert wurde.
Markus Arnold ist außerordentlicher Professor für Philosophie und Wissenschaftsforschung an der Universität Klagenfurt. Außerdem ist er Projektleiter des priVISION-Projektes "Wissenschaftskommunikation über Nachhaltigkeit". Martina Erlemann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Technischen Universität Berlin.
Weitere Informationen
-------------------------------------------Rio+20 – Wissenschaftler/innen und
Jugendliche ziehen Bilanz
Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Schlüssel für eine lebenswerte
Zukunft. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der wegweisenden Konferenz
für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 ermöglicht das BMWF
im Zuge der Initiative „Rio+20 – Wissenschafter/innen und Jugendliche ziehen Bilanz“
diesen Sommer 365 Jugendlichen, sich im Rahmen eines vierwöchigen
Praktikums ein Bild von der österreichischen Nachhaltigkeitsforschung in
einer Forschungseinrichtung zu machen.
Gemeinsam mit
Wissenschafter/innen aus namhaften Forschungseinrichtungen behandeln die
Schüler/innen erfolgreiche und spannende Forschungsergebnisse oder
Produktentwick-lungen, die den Zielen der Agenda 21 entsprechen.
Ausgehend von den Forschungsergeb-nissen entwickeln sie unter Anleitung
der Wissenschafter/innen Visionen und Wünsche. Diese werden dann zu
Entwürfen für Buchbeiträge zusammengefasst und beim BMWF eingereicht.
Die Beiträge werden sowohl von den Forschungserfolgen berichten als auch
die Visionen und Wünsche aufzeigen. Alle Berichte werden auf der
Webseite des BMWF veröffentlicht, sowie in Printmedien und
Hörfunkbeiträgen vorgestellt. Zusätzlich werden die 30 besten aller
eingereichten Beiträge von einer Jury (aus Wissenschafter/innen und
Journalist/innen) ermittelt und in einem eigenen Jubiläumsband, in
welchem die Schüler/innen als Erstautor/innen genannt werden,
herausgegeben. Präsentiert wird die Publikation von Bundesminister
Karlheinz Töchterle im Rahmen einer Festveranstaltung in Zusammenarbeit
mit Ö1 im Herbst 2012.
Das BMWF übernimmt das Entgelt für die
Praktikant/innen (450 Euro für vier Wochen), sowie die Lohnnebenkosten.
Schüler/innen, für die das Praktikum interessant ist, oder
Forschungseinrichtungen, die einen oder mehrere Praktikant/innen
aufnehmen möchten, können ihr Interesse bis 30. März direkt bei Young Science (Katrin Kalchbrenner, youngscience@oead.at) bekannt geben.
Welche Einrichtungen nehmen daran teil?
An der Initiative beteiligen sich namhafte Forschungszentren wie die
Universität für Bodenkultur Wien und das AIT – Austrian Institute of
Technology. Eine Liste der beteiligten Einrichtungen finden Sie hier. Die Liste wird laufend ergänzt.Weitere Informationen: http://www.youngscience.at/rioplus20/
-------------------------------------------EK sammelt Meinungen zu mehr Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch Bis
2050 wird die Weltbevölkerung voraussichtlich neun Milliarden erreicht
haben und der globale Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln sowie an
Fasern Vorhersagen zufolge um 70 % gestiegen sein. Damit
Volkswirtscahften in diesem Zusammenhang florieren, müssen sie in
Zukunft natürliche Ressourcen weit effizienter einsetzen. Die Art, wie
wir konsumieren und produzieren, wird der Schlüssel zum Erfolg oder
Misserfolg Europas bei diesem Unterfangen sein. Aus diesem Grund
beabsichtigt die EK, die Verbrauchs- und Produktionspolitiken der EU zu
überarbeiten, und hat eine öffentliche Konsultation eingeleitet, die bis
zum 3.4.2012 laufen wird.
Weitere Informationen: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/92&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en
-------------------------------------------Neuerscheinung
New book entitled “Sources, Sinks, and Sustainability”
published by Cambridge University Press.
Landscapes around the world are heterogeneous, with
sources (e.g., areas more suitable for species) and sinks (e.g., areas less
suitable for species). This book presents the latest advances in source–sink
theories, methods and applications in the conservation and management of
natural resources and biodiversity. The
interdisciplinary and international team of authors uses case studies, field
experiments and modeling, and syntheses to incorporate source–sink ideas into
research and management, and explores how sustainability can be achieved in
today’s increasingly human-dominated ecosystems.
More information about the book is available at http://cts.vresp.com/c/?MichiganStateUnivers/e995db8dff/ad10732bd0/ab87a3a110/site_locale=en_US.
-------------------------------------------Neuerscheinung
Nicolini Maria (2011): Wissenschaft ist Sprache. Form und Freiheit im wissenschaftlichen Sprachgebrauch. Wieser Verlag Dieses Buch enthält fünfzehn
Stücke zu Form und Freiheit im wissenschaftlichen Sprachgebrauch. Vermessene
Fragen: Was ist zeitgemäße Wissenschaftssprache? Wie entsteht ein guter Text?
Wie kommt Klarheit in die Trübnis des Homerischen Nebels? Eine Lingua franca für
die Wissenschaft: English only? Wie gelingt die akademische Lehre zu Text und
Sprache (nicht)? Durch manches Brachland gehen diese Stücke, durch Tabus und
Träume, durch Bekenntnis und Zweifel. Unter der Devise „der Sprache Raum geben“
verbindet die Stücke ein roter Faden, an dem sich Aspekte des wissenschaftlichen
Sprachgebrauchs versuchsweise aufrollen – auf eine Erwartung hin: gute Sprache,
gute Wissenschaft. Diese Erwartung stützt sich vor allem auf die Freiräume und
auf den Reichtum der Sprache. Hier stehen unzählige Möglichkeiten des Ausdrucks
offen. Im Zusammenspiel mit den Regeln der Sprache entsteht der Text. Und: je
mehr Freiheit, umso strenger die Regeln. Sie zu unterlaufen, kann nur riskieren,
wer die Regeln genau kennt.
Wissenschaftlicher Sprachgebrauch
folgt der Ästhetik des Zweifels, richtet sich nicht auf das Festhalten eines
Zustandes, sondern auf dessen Überwindung, auf das wieder-Loslassen der
Ergebnisse und das neu-Beginnen, auf das zur-Sprache-Bringen – ein Wittern nach
dem Ausdruck, als gebe es nach dem Text noch ein Ziel.
Link zu Wieser Verlag
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UNESCO Education for Sustainable Development publication
A new UNESCO ESD publication released as a contribution to the United Nations Decade of Educationfor Sustainable Development (2005-2014). This literature review was commissioned as part of a global review process which is seeking to identify which commonly accepted learning processes are aligned with ESD and should be promoted through ESD-related programmes and activities. It also examined which learning opportunities contribute to sustainable development.
UNESCO ESD publication 2011: document (PDF)
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Werkzeuge für Modelle einer nachhaltigen Raumnutzung
derStandard Medienbericht: Österreichs Fläche zu 60 Prozent als "natürlich bis naturnah" anzusehen
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Werkzeuge für Modelle einer nachhaltigen Raumnutzung
Ö1 Medienbericht: Biologische Artenvielfalt und Wohlstand
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World Resources Forum (WRF) 2011 Call for Papers
19 - 21 September 2011 Davos/Switzerland The World Resources Forum (WRF) analyses, discusses and debates challenges and solutions for the resource problems which the world is facing: the environmental, social and economic risks of unsustainable extraction, manufacturing, consumption, disposal and dissipation of natural resources. Call for Papers online at www.worldresourcesforum.org/call-papers-wrf-2011. If you have any questions regarding the World Resources Forum 2011, please visit www.worldresourcesforum.org or contact us at wrf@empa.ch.
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BiodivERsA Pan-European Call for research proposals on biodiversity and ecosystem services
The BiodivERsA consortium launch a joint call for research proposals on biodiversity and ecosystem services in October 2010.
Closing date in late January 2011.
The call will address the following themes, across all ecosystems and organisms:
- Relationships between biodiversity and ecosystem services;
- Valuation of biodiversity and ecosystem services (monetary and non monetary), and better incorporation of biodiversity and ecosystem services into society and policy.
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INEX International Network for Educational Exchange
INEX Sustainability Challenge
Die INEX Sustainability Challenge ist eine interdisziplinäre und interuniversitäre Ringlehrveranstaltung zum Thema "Nachhaltige Entwicklung".
Als Schnittstelle zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem, fördert die Sustainability Challenge vernetztes Denken und bildet EntscheidungsträgerInnen von morgen zur maßgeblichen Mitgestaltung einer lebenswerten Zukunft für die Allgemeinheit aus.
Weitere Informationen unter: INEX Sustainability Challenge
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Masterarbeitenportal GO EcoSocial
Das Masterarbeitenportal GO EcoSocial ist eine Plattform für Diplom- und Masterarbeiten der Themenfelder Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltige Entwicklung.
- StudentInnen können im Themen-Pool nach ausgeschriebenen Masterarbeiten suchen und ein spannendes, richtungsweisendes Thema finden.
- Unternehmen, Organisationen und Institute können ihre Forschungsfragen hier anbieten.
- Die Betreuung wird in Absprache mit dem Studierenden und den ProfessorInnen organisiert.
Die Plattform fungiert als Kommunikationsschnittstelle für wissenschaftliche Abschlussarbeiten zwischen den AuftraggeberInnen, BetreuerInnen und den Studierenden.
Weitere Informationen unter: Masterarbeitenportal GO EcoSocial
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Forschungsplattform Öffentlichkeitsbeteiligung
Auf der "Forschungsplattform Öffentlichkeitsbeteiligung" werden Informationen zu Forschung und zur Forschungslandschaft im Bereich Öffentlichkeitsbeteiligung zur Verfügung gestellt. Die Plattform soll dazu beitragen, mit einem Themenpool für Diplomarbeiten und Dissertationen die Partizipationsforschung weiter anzuregen, (Nachwuchs-)ForscherInnen miteinander sowie mit ExpertInnen aus der Praxis zu vernetzen und Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Plattform bietet darüber hinaus einen Überblick über Diplomarbeiten und Dissertationen, die seit dem Jahr 2000 an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen approbiert wurden.
Weitere Informationen unter: Forschungsplattform Öffentlichkeitsbeteiligung
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Journal „eco.mont“
Zweite Ausgabe Thema: Forschung in alpinen Schutzgebieten
Verbilligtes Kombiangebot zum gemeinsamen Bezug der Print- und der Online-Ausgabe um den Preis von € 70,- (jeweil nur eine Version kostet € 50,-).
Website: eco.mont
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Neuerscheinung
Erlemann Martina; Arnold Markus; Chladek Karin (2009): Wissenschaft, nein danke. Nachhaltigkeit in den österreichischen Medien. In: politische ökologie. 114, 67–68
Artikel (PDF)
http://www.politische-oekologie.de/
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eco.mont – Journal of protected mountain areas research:
eco.mont aims to emphasize research and management issues in and on protected areas in the Alps without excluding other protected mountain areas in Europe or overseas. Target audiences of the new journal are: scientists from all related disciplines, managers of protected areas and an interested public including practitioners, visitors, teachers, etc.
more: www.oeaw.ac.at/ecomont
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Neuerscheinung:
R. Fischer, M. Schmid, O. Veichtlbauer, V. Winiwarter: Studium Integrale proVISION. Grundsätzliche Überlegungen zu einer vorsorgenden Gesellschaft und der Rolle von Wissenschaft.
Weitere Informationen und Volltext unter: www.uni-klu.ac.at/wiho/inhalt/718.htm
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Filmschau "Wissenschafterinnen im Film"
im Votivkino 21.–27. November 2008
Die Filmreihe „Wissenschafterinnen im Film“ bildet den Abschluss der Visibility Maßnahmen für Wissenschafterinnen, die das BMWF auf Empfehlung des frauenpolitischen Beirats durchgeführt hat.
Ab 20. November gibt es eine Woche lang ausgewählte Spielfilme und Dokumentarfilme (insgesamt 14 Programme) im Votivkino, die sich mit der Darstellung und der Wahrnehmung von Wissenschafterinnen im Film beschäftigen.
Information zur Filmschau: Wissenschafterinnen im Film
Programmfolder: Wissenschafterinnen im Film (PDF)
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proVISION unterwegs zu Gast im Schloss Reichenau/Rax
vom 17.09. bis 15.10.2008 täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr Schlossplatz 9, 2651 Reichenau an der Rax
"proVISION unterwegs - Forschung für nachhaltige Entwicklung" zeigt im Rahmen der Ausstellung "Jagen & Sammeln" die Ergebnisse des Forschungsprojektes "PARLAVIS - partizipative Landschaftsvisualisierung" im Schloss Reichenau/Rax.
Informationen zum Forschungsprojekt: PARLAVIS
Informationen zur Ausstellung: Jagen & Sammeln
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myVISION – NACHHALLtigkeit
Jugendwettbewerb Wissenschaftsjournalismus
Jugendliche und Medien zusammenbringen, das hat sich das Projekt myVISION > NACHHALLtigkeit zum Ziel gesetzt. Mit einem neuen Wettbewerg für junge JournalistInnen möchte das Wissenschaftsministerium das Interesse von Jugendlichen an Forschung in den Bereichen Klimawandel und Landschaft wecken und ruft Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren auf, ihre Ideen dazu journalistisch aufzubereiten.
Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen und Schulklassen können mitmachen und bis zum 27. Oktober in den Kategorien Audio, Video und Text ihre Beiträge einsenden.
Die Reportagen, Kommentare, Rezensionen oder Interviews sind zu den Themen Klimawandel, begrenzte Ressource Raum, Landschaft der Zukunft sowie Wohlstand und Kostengerechtigkeit zu erstellen. Mögliche Fragestellungen dabei sind: Wie können wir auf Umwelt, Klimawandel und Raumentwicklung verantwortungsvoll Einfluss nehmen? Wie werden sich die vielfältigen Ökosysteme Österreichs verändern? Wie können wir uns auf Standards für Lebensqualität einigen, die sowohl dem globalen Wandel gerecht werden als auch im Einklang mit nachhaltiger Entwicklung stehen?
Als Sonderpreis wird der beste Audioclip in der Sendung "Ö1 Wissen aktuell" ausgestrahlt. Für den besten Printbeitrag gibt es als Belohnung ein zweimonatiges Praktikum bei "derStandard.at". Die Preisverleihung findet Ende November 2008 in Wien statt.
Fernsehspot: myVISION (MPG)
Informationen zum Wettbewerb myVISION > NACHHALLtigkeit
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Reinhard Böhm > Heiße Luft:
Reizwort Klimawandel – Fakten, Ängste, Geschäfte
Das Buch setzt sich kritisch mit dem Stand der Klimaforschung auseinander – kritisch im positiven aber strengen Sinn zu verstehen. Es erklärt allgemein verständlich zunächst den heutigen Stand der Wissenschaft. Von regionalen und globalen Klimatrends ist die Rede, von Schnee, Eis und dem Meeresspiegel, von natürlichen und anthropogenen Ursachen des Klimawandels, von der Frage, ob auch die Extremwerte häufiger werden oder bereits geworden sind und von einer Reihe anderer Ausformungen und auch Auswirkungen des Klimas. Hauptziel dabei ist, harte von weichen Fakten zu trennen und auch die noch vorhandenen Unsicherheiten der Forschung aufzuzeigen. Gerade mit Unsicherheiten aber kann der auf Sicherheit und Unveränderlichkeit des Status Quo erpichte Zeitgeist offenbar nur schwer umgehen. Hier gerät die Klimawissenschaft mitten hinein in die gesellschaftlich-politische Debatte. In diese mischt sich das Buch ebenfalls ein, wobei der Autor hier nicht als Fachexperte fungiert, sondern als einer, der sich mit Überzeugung an der öffentlichen Diskussion in einer demokratischen Gesellschaft beteiligt. Weder ein alarmierendes "Schwarzbuch Klima" war das Ziel, noch ein abwiegelndes "Weißbuch" und schon gar kein verwaschenes "Graubuch", sondern eines, das die Tatsachen beim Namen nennt und harte von weichen Fakten trennt – ein Schwarz-Weiß-Buch eben.Reihe: "Eine Analyse"
Gebundene Ausgabe, 242 Seiten Edition Va bene Mai 2008 ISBN 978-3-85167-213-8
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Wissenschaft, helldunkler Ort
Sprache im Dienst der Verstehens Maria Nicolini (Hg.)
Durch Sprache entsteht Wirklichkeit. Und Wirklichkeit bestimmt die Sprache: Ändern sich Lebens- und Kommunikationsformen, wandelt sich auch der Sprachgebrauch. Die Wissenschaft trägt in dieser Dynamik eine hohe Verantwortung. Welche sind die gegenwärtigen Sprachtrends? Was geschieht mit der Wortsprache, versinkt sie in Fluten von E-Mail-Kürzeln, Grafiken und Bildern? Wie kann Wissenschaft allgemein verständlich sein und dennoch den Anspruch der Wissenschaftlichkeit erfüllen? Brauchen wir in der Wissenschaft noch die deutsche Sprache? Wie behält die Sprache ihre Verständigungskraft? Wer ist verantwortlich für den Zustand der Sprache? Gemeinsam mit den AutorInnen – Monika Dannerer, Bernd-Christian Funk, Thomas Krämer-Badoni, Judith Macheiner, Hanspeter Ortner, Uwe Pörksen, Willy Sanders, Jürgen Schiewe, Wendelin Schmidt-Dengler, Richard Schrodt, Julian Schutting und Marlene Streeruwitz geht Herausgeberin Maria Nicolini auch so manchen Marotten wissenschaftlicher AutorInnen nach. Sie stoßen auf die Frage, ob und inwieweit eine bestimmte Ordnung in der Sprache überhaupt gelenkt werden soll. Ob die Forschungsförderung Verantwortung für die Sprache hat und welche Erwartungen hinsichtlich Sprache an die Universitäten gestellt werden müssen. Ein Sammelband mit praktische Anleitungen und Tipps für WissenschaftsautorInnen und alle, die Klarheit in der Sprache schätzen.
Kartoniert, 152 Seiten Verlag Braumüller April 2008 ISBN 978-3-7003-1638-1
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Call for Paper
Das Forum Wissenschaft & Umwelt gibt ab 2008 die neue Internet-Zeitschrift Wissenschaft & Umwelt ONLINE <http://www.fwu.at/wu_online.htm> heraus.
Ähnlich wie die seit 1999 erscheinenden gedruckten Themenhefte „Wissenschaft & Umwelt INTERDISZIPLINÄR“ richtet sich die Online-Zeitschrift an die Zielgruppen Scientific Community, EntscheidungsträgerInnen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit. Zielsetzungen und Konzeption:
- Relevanz für Umwelt, Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung
- verständlich und vermittlungsorientiert
- fachlich kompetent mit Blick auf fachübergreifende Fragestellungen
- keine inhaltlichen Einschränkungen mit Ausnahme der Umweltrelevanz
Wir laden interessierte AutorInnen ein, ab sofort Beiträge für Wissenschaft & Umwelt ONLINE unter redaktion@fwu.at einzureichen. Für Beitragsvarianten, Vorgaben und Anforderungen gelten die allgemeinen Richtlinien für die Zeitschriften-Reihe (Download Formatvorlage). Zur Qualitätssicherung werden wissenschaftliche Hauptbeiträge von zwei Referees im Double-Blind-Verfahren begutachtet. Ein Referee entstammt jeweils dem Editorial Board der Zeitschrift. Die Veröffentlichung der Beiträge erfolgt im Anschluss an das redaktionelle Überarbeitungsverfahren. -------------------------------------------
Ausschreibung: Professur für Systemwissenschaften
an der Karl-Franzens-Universität Graz
> Ende der Bewerbungsfrist: 21. April 2008
Weiter Informationen unter: Ausschreibungstext (pdf)
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Nominierung für den ÖGUT-Umweltpreis
Prof. Ulrike Pröbstl wurde mit dem proVISION-Projekt STRATEGE am 4. Dezember 2007 für den ÖGUT-Umweltpreis in der Kategorie "Frauen in der Umwelttechnik" nominiert.
Foto: Nominierung (jpg)
Weitere Informationen: Website ÖGUT-Umweltpreis
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Forschungsverbundmanagement
Handbuch zur Gestaltung inter- und transdisziplinärer Projekte. Defila, R., Di Giulio, A., Scheuermann, M., 2006. vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich
Die Allgemeine Ökologie befasst sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur und will einen Beitrag leisten zu einem besseren Umgang des Menschen mit der Natur. Sie arbeitet inter- und transdisziplinär. Ohne den Dialog mit verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Praxisfeldern wären Forschung und Lehre in Allgemeiner Ökologie nicht möglich. Dieser Dialog wiederum gibt Impulse für Wissenschaft und Gesellschaft. Diesen Innovationen geht die Festschrift für Ruth Kaufmann-Hayoz, die Direktorin der IKAÖ, nach. Personen aus so verschiedenen Disziplinen wie Theologie, Umweltphysik oder Sozialanthropologie sowie aus verschiedenen Institutionen und Praxisfeldern setzen sich mit Fragen wie den folgenden auseinander: Wie geht Ihre Disziplin, Ihre Institution, Ihr Praxisfeld mit Fragen der Mensch-Natur-Beziehung um? Zu welchen Innovationen führt die Beschäftigung mit Themen und Vorgehensweisen der Allgemeinen Ökologie? Welche Anforderungen stellen sich angesichts globaler und lokaler Umweltprobleme und des Ziels einer nachhaltigen Entwicklung an die Wissenschaft, und welche gesellschaftliche Bedeutung entfaltet die Allgemeine Ökologie? Die Beiträge animieren zu weiterer Reflexion und Diskussion. Sie werfen Fragen auf, die anzugehen wären, benennen Probleme, die zu bearbeiten wären, formulieren institutionelle und methodische Desiderata, auf die zu antworten wäre
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Vom Naturschutz zur Ökologiebewegung
Umweltgeschichte Österreichs in der Zweiten Republik Schmid Martin, Veichtlbauer Ortrun >
"Von Kaprun nach Hainburg" ist eine der Fallstudien, anhand derer Martin Schmid und Ortrun Veichtlbauer österreichische Umweltgeschichte darlegen. Sie analysieren, wie sich der gesellschaftliche Stoffwechsel Österreichs in der Zweiten Republik gewandelt hat. Österreich solidarisch gegen die Natur? Lesen Sie mehr über Österreichs Weg der Modernisierung nach 1945.
Innsbruck, Wien, Bozen: StudienVerlag (= Österreich – Zweite Republik. Befund, Kritik, Perspektive; 19. Herausgegeben für die Kulturabteilung der Stadt Wien von Hubert Christian Ehalt). 2006
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Gletscher im Klimawandel
Vom Eis der Polargebiete zum Goldbergkees in den Hohen Tauern Böhm Reinhard et al
Im kürzlich erschienen Buch "Gletscher im Klimawandel" beschreiben Reinhard Böhm und weitere Klimaforscher(innen) der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik verständlich und doch exakt die Hintergründe des Klimawandels und seine Auswirkungen auf Schnee und Eis. Das Buch fußt unter anderem auf Ergebnissen des proVISION-Projektes "A Tale of Two Valleys | Zwei Täler – zwei Geschichten".
Ein populärwissenschaftliches Werk, das sowohl die Sinne als auch den Geist anspricht und zudem als Wanderführer dienen kann.
Erhältlich >>> im Buchhandel >>> an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Hohe Warte 38 1190 Wien t: +43.1.36026 f: +43.1.36026.72 e: klima@zamg.ac.at
Siehe > Gletscherbuch pdf
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Ingeborg Auer mit Climatology Award ausgezeichnet
Ingeborg Auer mit dem International Journal of Climatology Award der Royal Meteorocical Society ausgezeichnet!
Für ihre Bemühungen um Histalp (Historical Surface Time Series in the Greater Alpine Region), einer grenzübergreifende Klimadatenbank für den Alpenraum, ihre langjährigen Publikationen im Journal of Climatology - Ingeborg Auers Artikel aus dem Jahr 2005 war der dritthäufigst zitierte Artikel des Jahres - sowie für ihre maßgebliche Arbeit als Networkerin im Bereich der Vereinheitlichung europäischer Klimadaten, wurde Ingeborg Auer am 6. September in Edinburgh mit dem International Journal of Climatology Award ausgezeichnet. "Den Preis bekomme ich wohl, weil ich so emsig bin," erzählte die Klimatologin dem Standard im Sommer dieses Jahres (siehe Artikel: Die Klimahistorkerin). Die Auszeichnung ist einer von sechs Preisen, die jährlich für herausragende Leistungen in den Disziplinen Meteorologie, Klimatologie und Ozeanografie vergeben werden.
Siehe:
Zeitungsartikel: Wiener Zeitung Award: Urkunde.pdf, Photos: PreisträgerInnen.pdf
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Michael Mirtl neuer Chairman von LTER-Europa
Michael Mirtl zum Chairman von LTER-Europa gewählt!
Details siehe hier: Mirtl-pdf
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